The Exploding Girl

„The Exploding Girl“ erzählt nicht viel. Er vermittelt eher Gefühle: Semesterferien zu Hause, Sommer. Viel Zeit. Distanz zum Partner. Ein alter Freund, der vielleicht mehr ist als ein Freund.

Genau das erlebt Ivy (Zoe Kazan), eine Epileptikerin, während sie ihre Mutter in New York besucht. Mit ihrem Freund hat sie nur sporadisch Kontakt per Telefon. Aber da ist ja noch Al (Mark Randall), ein guter Freund, dem sie ein bisschen näher kommt.

Alles an diesem Film ist so unspektakulär, so ruhig. Die Handlung ist kaum vorhanden, eine klassische Liebesgeschichte gibt es nicht. Es geht eher um das Annähern. Die Dialoge sind extrem schlicht. Die Protagonisten sind sympathisch, aber sie lassen sich nur treiben, sind geradezu passiv. Diese Unaufdringlichkeit macht den Film real und transportiert auch eine irgendwie schwerelose Stimmung. Gleichzeitig ist aber alles so ziellos, dass ich mich nie wirklich für die Figuren interessieren konnte und mich manchmal sogar ein bisschen gelangweilt habe.

Ursprünglich hatte ich den Film sogar mit 4/10 bewertet; es fasziniert mich jedoch, wie gut es der Film schafft, eine Atmosphäre zu vermitteln und damit auch nachhaltig zu wirken. Deswegen:

5/10

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