Public Speaking

Martin Scorseses (Goodfellas) Dokumentation Public Speaking beschäftigt sich über fast 90 Minuten mit der New Yorker Schriftstellerin Fran Lebowitz, die bekannt dafür ist, nicht zu schreiben. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Dokumentation – über Kindheit und Werdegang Lebowitz‘ erfahren wir wenig; Scorsese lässt Lebowitz das tun, was sie am besten kann: reden. Und so überrollt den Zuschauer ein witziger, intelligenter Redeschwall über Kunst und Kultur, Politik und Rassenfrage, Homosexualität und Geschlechterunterschiede, die Stadt New York und vor allem über Lebowitz selbst.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Wer mit Lebowitz‘ Humor und ihrer leicht arroganten Art („I’m right about everything“) etwas anfangen kann, wird den Film genießen. Ich fand Fran Lebowitz – und damit Public Speaking – witzig, anregend, schlicht großartig.

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